Warum Ernährungstrends ständig den Kurs wechseln

Warum gibt es in den Medien eigentlich Pro und Kontra zu allen Arten der Ernährung? Und warum kann die Ernährungswissenschaft nicht endlich “Klar Schiff” machen? Ich habe ja selbst Ernährungswissenschaften studiert und mir wurde ganz schnell klar: Bei so vielen Faktoren, die bei der Ernährung und der Gesundheit eine Rolle spielen, sind allgemeingültige Aussagen zur “richtigen Ernährung” nahezu unmöglich. Welche Aspekte ich meine, habe ich in einem Gastartikel für women30plus.at zusammengetragen.

>> Deshalb sind aussagekräftige Studien zur Ernährung unheimlich schwierig – die Renaissance des Bauchgefühls!

SEO-Booster Holistic Content: Setz deinem Expertenstatus ein Zeichen

Am liebsten möchte jeder nur ganz wenig Text auf seiner Webseite haben. “Das liest eh keiner”, meinst du? Doch. Und zwar Google. Der Platzhirsch in Sachen Suchmaschinen legt immer mehr auf Wert auf längere, qualitativ hochwertige Texte. Die Empfehlungen von früher, die pro Seite um die 250 Wörtern lagen, stiegen auf 300 bis 400 Wörter an und nun sind wir schon bei 500-1000 Wörtern für einen SEO-wirksamen Text. Parallel dazu entwickelt sich die Hauptsuchmaschine immer mehr in Richtung Semantik. Sie versteht zunehmend komplexe Fragestellungen, erkennt Synonyme und kann anhand der Wortwahl und des Textaufbaus einen Expertenstatus ableiten. Google versucht außerdem immer mehr, die Frage des Users bereits auf der ersten Ergebnisseite zu beantworten. Wenn du deine Texte geschickt strukturierst und die Sätze treffend formulierst, werden sie von Google als bevorzugte Quelle herangezogen.

Mit sogenanntem Holistic Content, also Texten, die sich möglichst umfassend mit einem Thema befassen, gelingt es, sich bei Google dauerhaft als Experte zu positionieren. Ein bisschen Recherche ist dafür aber notwendig, um die wichtigsten Googleabfragen zu einem Thema zu eruieren.

>> Kurzanleitung: Holistic Content Artikel am Beispiel eines Food-Themas

Möchtest du so etwas im Rahmen deiner Suchmaschinenoptimierung selbst umsetzen, brauchst aber etwas Starthilfe oder später Unterstützung bei der Ausformulierung? Dann meld’ dich gern bei mir. Ich wünsche dir viel Erfolg!

Endlich abheben: 5 Basics für deinen Start in die Pressearbeit

Wusstest du, dass die Texte, die du auf deiner Webseite hast, alle urheberrechtlich geschützt sind? Ein Journalist darf sie nicht verwenden, ohne zu fragen. Meistens haben sie aber gar keine Zeit, um nachzufragen. Jede E-Mail bedeutet Zeitaufwand, bedeutet auf die Antwort zu warten und dann evtl. noch textliche Änderungen vorzunehmen. Was passiert? Der Journalist lässt von vorneherein die Finger davon. Dann gibt’s eben keine Berichterstattung. Blöd.

Wer in die Presse kommen möchte, muss den Redaktionen bei ihrer chronischen Zeitnot helfen. Das Mindeste ist ein separater Pressebereich und ein Basiskit an Dokumenten. Hier führe ich euch in einem Gastbeitrag meine fünf Must-haves auf.

>> Das brauchst du, um mit deinem Unternehmen in die Presse zu kommen

Ich sage es gleich: Es hört sich einfacher an, als es ist. Denn die Basistexte eines Unternehmens spiegeln den USP, die Philosophie und die Einordnung im Gesamtkontext des Marktes wider. Und das auch noch journalistisch sauber formuliert, um interessierte Redaktionen nicht sofort zu verprellen. Wenn du also dabei Hilfe brauchst, meld dich gern bei mir.

9 Tipps für die interne Kommunikation

Mitarbeiter sind die Bezugsgruppe Nummer eins für jedes Unternehmen. Sind sie zufrieden und ist die Stimmung gut, ist das Unternehmen erfolgreich. Missmut und Frust dagegen haben Firmen schon so manches Mal einen Skandal eingebracht. Am besten gestalten Unternehmer und Unternehmerinnen die interne Kommunikation aktiv von Anfang an mit – im Rahmen ihrer Corporate Identity (CI). Sie umfasst neben dem bekannten Corporate Design (CD) auch die Corporate Culture und die Corporate Communcation. Wie geht das Unternehmen mit bestimmten Themen um, wie ist die Tonalität, welche Feedbacksysteme gibt es?

Für MyPfadfinder habe ich einen Gastartikel beigesteuert, der sich genau mit diesem Thema beschäftigt.

>> Corporate Identity und Gesundheit – 9 Tipps für gesunde Kommunikation

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen: Allein der Fakt, dass es regelmäßige Feedbackgespräche gibt, eine MItarbeiterbefragung oder feste Sprechzeiten für Ideen und Belange der Mitarbeiter, stimmt sie schon entspannter – egal, ob sie die Chance nutzen oder nicht.

Wortverliebt #10minBlog

Sprache ist etwas Großartiges! Mit der grandiosen Aktion #10minblog von Maren Martschenko möchte ich mich heute freischreiben und ein kleines Plädoyer für die Sprache abgeben. Denn ich bin wortverliebt. Ich liebe Worte und ihre Kraft, ihre Bedeutung und ihre Wirkung. Bei einer Aktion, die sich im Titel mit nur einem Wort beschäftigt, zu dem man dann einfach nur drauf los schreibt, muss ich einfach mitmachen. Hier kommen also ein paar Gedanken dazu, wild in 10 Minuten aneinandergereiht, ohne Lektorat und Struktur. Einfach nur geschrieben, wie es mir in den Sinn gekommen ist.

Worte bringen mich zum Grübeln. Bereits im Gespräch frage ich mich, warum mein Gegenüber gerade genau dieses eine Wort verwendet hat. Was hat er in seinem Leben erlebt? Wer hat ihn geprägt? Wie sieht seine Gedankenwelt aus, dass er genau jetzt in diesem Augenblick aus tausend unterschiedlichen Synonymen dieses eine Wort statt eines anderen gewählt hat? So lerne ich, Menschen durch ihre Worte zu verstehen, ihren Kontext zu verstehen. Und als PR-lerin weiß ich, dass ich diese Denkweisen durch Worte beeinflussen kann. Dass ich durch Worte Gedanken steuern, Bilder säen und Gefühle vermitteln kann. Ist das nicht total spannend? Auch die Art und Weise, wie ich ein Wort in den Satz einbaue – vorn, hinten oder als Einschub in der Mitte – verleiht ihm eine gewisse Schwere.

Worte bringen mich zum Schmunzeln und zum Schwelgen. Ich liebe Wortspiele. Ich liebe Ideen, die entstehen, wenn man einfach mal mit Worten spielt. Worte entfesseln Gedanken, lassen sie in eine neue Richtung fließen. Bei mir im Freundeskreis bin ich immer die mit den Wortspielwitzen. (Zum Glück gehört mein Mann auch in diese Kategorie Humor, weshalb wir manchmal Tränen über ein gelungenes Wortspiel lachen.) Ich liebe unkonventionelle Worte. Manchmal denke ich mir selbst welche aus, die es gar nicht gibt, aber meiner Meinung nach geben sollte. In vielen Momenten bin ich froh, mit der Deutschen Sprache einen so vielfältigen Sprachschatz zur Verfügung zu haben. Wenn ich mir aber zum Beispiel Mandarin so ansehe, fühle ich mich arm an Worten.

Es gibt so viele Ebenen bei einem Wort. Je nachdem, wann (in welcher Situation, zu welcher Tageszeit, durch welches Medium), wo („Hier ist nicht der richtige Ort, um das zu besprechen.“ – „Gibt es überhaupt einen richtigen Ort?“) und wie (Gestik, Mimik und Stimmlage) sie ausgesprochen werden, können ernste Worte plötzlich leicht werden oder simple Worte kompliziert. Es gibt Worte, die jemandem eine ganze Welt bedeuten, an die sie sich auf ewig erinnern. Und es gibt Worte, die einmal groß waren, aber durch „Abnutzung“ zu Unworten mutiert sind. (Das Wort Unwort ist übrigens ein seltsames Wort.)

Worte sind ein Ausdruck von Kultur. Viele Begriffe sind historisch gewachsen. Den Begriff historisch gewachsen liebe ich übrigens. Ich selbst bin ja auch historisch gewachsen. Hinter jedem Wort steckt eine Geschichte, die es bis hierhin gebracht hat. Geschichten aus unterschiedlichen Ländern, aus unterschiedlichen Epochen. Was mich direkt zu Redewendungen und sprachlichen Bildern bringt. Sich herauszuputzen, die Henkersmahlzeit essen, das blinde Huhn im Kornfeld … ist es nicht verrückt, welche Bilder wir jeden Tag zigfach nutzen, ohne dass wir wissen, woher sie ursprünglich kommen? Meine Kinder zeigen mir das ganz deutlich. Mein Sohn hinterfragt unermüdlich jedes Wort und jeden Satz, wenn er etwas noch nie gehört hat. Deswegen ist er auch einer meiner liebsten Gesprächspartner. Immer, wenn ich eine Redewendung für ihn nachgeschlagen habe, bin ich schlauer, denn ich habe die Welt ein bisschen mehr verstanden. Wie die Leute früher tickten, wie der Zeitgeist war, welche Rollenverteilungen und Berufe es damals gab. Habt ihr das schon mal gemacht? Einfach mal Redewendungen nachgeschlagen? Ich kann euch versichern: Es macht unheimlich viel Spaß!

Was mich bei Worten aber am meisten verblüfft: Dass so oft ein ganz kleines, einfaches Wort reicht, um etwas Großes zu bewirken, um Menschen näher zu bringen oder für immer zu entzweien. Dass kleine Worte so viel Bedeutung haben können. Hallo. Danke. Entschuldigung. Bitte. Schwanger. Mama. Friede. Hass. Glaube. Glückseligkeit. Und viele mehr. Ich finde, wir sollten häufiger lieber weniger Worte benutzen, dafür aber die richtigen und die treffenden. Weniger blabla, dafür mehr hopsasa und trallala. (Ja, zugegeben, beim SEO ist das etwas schwieriger, aber auch hier kann es klappen, nicht in Worthülsen zu versinken.) Auch das Wort Wort an sich hat übrigens Klasse. Ein ehrlich gemeintes „Ich gebe dir mein Wort.“ heißt ja eigentlich „Ich stehe dazu mit allem, was ich bin und was mir lieb und teuer ist.“ Und nicht zu vergessen das Ja-Wort! (Zu diesem Stichpunkt passt dann auch mein Beitragsbild, in dem ich meinem Mann das Ja-Wort gebe.)

Hach, jetzt sind die 10 Minuten schon um … hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Worte liebe? 😉

 


Das Konzept vom #10minBlog gefällt dir? Bei Maren Martschenko findest du noch mehr dazu.

guide Gründerinnenkonzeptwettbewerb Kristina Lutilsky Maren Martschenko

@Maren: Ganz tolle Idee von dir für eine mittlerweile ausgewachsene Blogparade, die vermutlich eigentlich gar keine sollte. Und wie schön, dass wir uns mittlerweile schon so lange kennen. Schau mal, dieses Bild habe ich kürzlich in meinem Archiv wiedergefunden – das war beim guide Gründerinnenkonzeptwettbewerb 2014. Ich bin immer noch froh, dass ich damals deine Markenberatung gewonnen habe. Von den Erkenntnissen und deiner Herangehensweise zehre ich immernoch regelmäßig.

Herausforderungen in der Food-PR

PR zu Lebensmitteln, Rezepten und Ernährungsthemen ist nicht so leicht, wie es aussieht. Es gibt viele “Ernährungsexperten” da draußen und es gibt unheimlich viel Wettbewerb. Die Bildsprache ist unheimlich wichtig und du musst immer wieder etwas Neues bieten.

Seit 2010 bin ich in der Food-PR tätig und gebe euch im Blog von PR-Gateway ein paar Tipps, auf welche Herausforderungen ihr achten und wie ihr sie meistern könnt:

>> “7 Tipps für professionelle Food-PR”

Das Thema Foodblogger findet ihr dort allerdings nicht. Das ist ein Thema für sich, das ich euch in einem anderen Gastbeitrag mal eingehend erläutern werde. Wenn du Unterstützung beim emotional-köstlichen Texten brauchst oder Hilfe bei den Fotos – meld dich gern bei mir. Ansonsten wünsche ich dir wie immer: Viel Erfolg!

Meine PR-Grundausstattung

Du möchtest mit PR starten und weißt nicht genau, wie und womit? Dann hilft dir dieser Artikel weiter, den ich als Gastautorin für die Digitallosten schreiben durfte:

>> “Grundrezept für gute Pressearbeit: Diese PR-Grundausstattung solltest du griffbereit haben”

Hier nenne ich dir die wichtigsten Dokumente für deine Basispressemappe und warum ein digitaler Pressebereich auf deiner webseite Sinn macht.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Umsetzung und helfe dir natürlich, wenn du loslegen möchtest. Bevor du dich lange mit dem Texten schwer tust und es jeden Tag widerwillig auf die To-Do-Liste für morgen überträgst, meld dich einfach kurz bei mir.